Der polnische Dirigent Dominik Mielko führte, begleitet von der Chorleiterin des polnischen Chores, Monika Mielko-Remiszewska, einen Probentag am 18.3.2017 in Vorbereitung des gemeinsamen Konzertes in Lublin und Jena, durch.

Am 07.04.2017 besteigen 53 Sänger der Kantorei St. Michael den Bus, der sie in einer Nachtfahrt nach Lublin / Polen, zu unserem Partnerchor der Medizinischen Universität Lublin bringt.

Die Organisation der Reise wurde durch den Förderverein InterCoral e.V. durchgeführt.

In der August-Bebel-Straße, vor dem Gemeindehaus, wird auf den Bus gewartet und gesammelt.

Mit einer kleinen Verspätung kommt der Bus an, alle nehmen ihre Plätze ein, und dann kann die Reise beginnen.

Nach einer anstrengenden Nachtfahrt sind wir am Hotel "Mercure" angekommen.

Adam ist zur Begrüßung mit einer kleinen Delegation von Sängern des Lubliner Chores gekommen.

Das Frühstück und der Kaffee munden, auch wenn der Kaffeautomat nicht mit der Geschwindigkeit arbeitet, wie wir uns das wünschen.

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Lubliner Nahverkehr nach Majdanek. Das Lager liegt am Rande der Stadt Lublin. Dort angekommen, bekommen wir eine Führung in deutscher Sprache. Am

Monument legen wir einen Kranz nieder und halten eine Andacht.

Zurück am Hotel, beginnt am Nachmittag die erste Probe in der Mensa der Universität, welche neben dem Hotel ist. Da müssen wir schnell noch ein paar Minuten zum Sonnenbad nutzen, während Adam und Ralf noch einige Absprachen tätigen.

Chorprobe in der Mensa mit weiterer Programm-Ansage...

Kurze Pause im Hotel und dann geht es mit dem Bus zur Pfarrkirche des Heiligen Andrzej Bobola,

wo am 9.4.2017 unser gemeinsames Konzert stattfindet.

Die Probe fand in den Räumen des angrenzenden Gemeindezentrum statt.

Nach der Probe bekam jeder Sänger ein Lunchpaket, organisiert durch die  polnischen Gastgeber.

Nach dem Ende der Gottesdienste zum Palmsonntag wurde in der

Pfarrkirche des Heiligen Andrzej Bobola

eine Stellprobe durchgeführt.

Die Pfarrkirche des Heiligen Bobola zeigt sich in ungewöhnlichen Formen und Konstruktionen.

Geschaffen von Dobrosław Bagiński, soll dieser Innenraum zum Nachdenken zwingen.

Dieser "Tempel des Bundes" soll ein Treffpunkt Gottes mit dem Menschen sein.

Nach der Stellprobe geht es, geführt von Adam Domagala, zu einem kurzen Rundgang durch die Altstadt von Lublin.

Seit dem 14. Jhdt. gab es am Fuße der Burg - dort wo jetzt der Parkplatz  ist - eine jüdische Kaufleutesiedlung. 1865 lebten in Lublin 605 jüdische Einwohner. 1930 gibt es hier die größte Talmudschule Europas. In heutiger Zeit - 2007 nur noch 20 - leben fast keine Juden mehr in der Stadt.

Gruppenbild an der Johannes - Kathetrale, dem Dom zu Lublin.

Dann geht es zurück zum Bus....

...Konzertkleidung anlegen, in die Kirche fahren und aufstellen...

... und dann folgt ein sehr berührendes Konzert:

Johann Sebastian Bach, "Johannes-Passion" (BWV 245)

Nach dem Konzert werden die Sänger zur Agape gebeten.

Am 10.4.2017 geht die Fahrt 6:30 Uhr, ausgestattet mit einem Lunchbeutel mit dem Frühstück und Kaffe-to-go, von Lublin nach Wroclaw los.

In Wroclaw ist das Mittagessen im historischen "Schweinitzer Keller" bestellt.

Auf dem Weg dahin können schon erste Eindrücke der Stadt gewonnen werden.

Nach dem Essen werden wir hier von unserem deutschsprachigen Stadtführer für den Stadtrundgang abgeholt.

Nach einem anstrengenden, aber interessanten Tag steigen wir in unseren Bus und werden sicher nach Jena gefahren.