Musik spricht alle Sprachen. Wenn Worte schwierig zu finden sind, überwindet gemeinsames Musizieren alte und neue Konflikte, Schranken und Vorbehalte. Daher pflegt und fördert die Kantorei kooperative Projekte über Grenzen und Sprachbarrieren hinweg. Wir sind davon überzeugt, mit diesem kleinen, aber wichtigen Beitrag zum verbesserten interkulturellen Verständnis die Entwicklung unserer toleranten und weltoffenen Stadt mitzugestalten.


2017

Über 50 Sänger der Kantorei St. Michael werden vom 7.4.-10.4.2017 nach Lublin reisen, um mit dem Akademischen Chor der Medizinischen Universität Lublin gemeinsam die

Johannes-Passion zu singen.

Natürlich sind im Programm auch wieder andere kulturelle Höhepunkte vorgesehen. Wir werden davon berichten.

Der Gegenbesuch unseres polnischen Partnerchores findet vom 13.-14.4.2017 in Jena statt,

wo am Karfreitag ebenfalls gemeinsam die Johannes-Passion in der Stadtkirche St. Michael gesungen wird.

Sänger der Kantorei St. Michael Jena zu Gast beim Partnerchor der Medizinischen Universität Lublin / Polen zum Konzert: Johann Sebastian Bach (BWV 245), "Johannes-Passion" am 9.4.2017. Hier beim Stadtrundgang am Dom zu Lublin.

Foto:Apfel

Kantorei St. Michael und Partnerchor der Medizinischen Universität Lublin vor dem gemeinsamen Konzert in der Stadtkirche St. Michael Jena am 14.4.2017.

Foto: Brandl


2016

Schnappschuss von der Aufführung des Brahms-Requiems, das die Kantorei St. Michael gemeinsam mit einer Sonneberger Kantorei im brasilianischen Londrina zur Aufführung brachte.

Foto: privat


2015

Am 10.05.2015 fand in der Stadtkirche St. Michael ein Konzert der Versöhnung statt. Der Kantoreichor hatte sich dazu einen Gastchor eingeladen.

 

Gemeinsam  mit dem

 

AKADEMISCHEN CHOR DER MEDIZINISCHEN FAKULTÄT DER UNIVERSITÄT ZU LUBLIN ( POLEN)

 

wurde anläßlich des 70. Jahrestages der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus 

"De profundis clamavi"(Gluck)  "Mahnmal für Lidice" (Martinu) und  

"Requiem d-moll" (Mozart)

 

in einem berührenden Konzert den Zuhörern dargebracht.

 

Untergebracht waren die Gäste aus Polen bei Mitgliedern des Kantoreichores. Es waren für Gastgeber und Gäste erlebnisreiche Tage!


Vom 15.09. - 18.09.2015 hat die Kantorei St. Michael im Rahmen eines Kulturaustausches den brasilianischen Chor

 

CORAL UNICANTO DE LONDRINA

 

in Jena zu Gast.

Fast alle  49 Gäste waren bei Mitgliedern des Kantoreichores untergebracht.

Obwohl nur die älteste Teilnehmerin des brasilianischen Chores etwas deutsch konnte - ihre Eltern waren nach Brasilien ausgewandert - konnten sich alle Gastgeber mit ihren Gästen,  auch wenn es manchmal mit Händen und Füßen war, verständigen.

 

Der Chor ist von der Abstammung her ein "Vielvölkerchor". Die Wurzeln der Sänger sind italienisch, deutsch, portugiesisch, japanisch, afrikanisch, indianisch...

Und alle sind vereint - mit brasilianischen Temperament -  in der Musik.

Schon beim Empfang am Bahnhof zu später Stunde sprang der Funke der brasilianischen Fröhlichkeit auf uns über. Trotz aller Anstrengung, schließlich mußten die meisten Gastgeber ihrer Arbeit nachgehen, war es für alle ein unvergessliches Erlebnis.

Der Abschied war herzlich und voller Wiedersehensfreude - denn:

Wir freuen uns jetzt schon auf das Wiedersehen im März in Londrina.

Dort wollen wir gemeinsam "Ein Deutsches Requiem" von Johannes Brahms singen.